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Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Samstag, 9. November 2019, 16 Uhr

Frauenfiguren bei Theodor Fontane

Lesung mit Christine von Brühl

Kaum ein Autor hat so eindrückliche Frauenfiguren geschaffen wie Theodor Fontane. Ob Grete Minde, oder Effi Briest, ob Mathilde Möhring oder Jenny Treibel – sie erscheinen allesamt heute lebendiger denn je. Oft verarbeitete Fontane seine realen Erfahrungen mit starken Frauen, zu denen seine Ehefrau Emilie und seine geliebte Tochter Martha gehörten, für seine Figuren. Anlässlich des 200. Geburtstages von Theodor Fontane am 30. Dezember 2019 zeigt Christine von Brühl in faszinierenden Porträts die Welt der Frauen, die Fontanes Leben und Werk bevölkern.
Als Tochter eines Diplomaten wuchs Christine von Brühl in Ghana, London, Brüssel und Singapur auf. Die 1962 geborene Autorin studierte Slawistik, Geschichte und Philosophie und wurde mit einer Arbeit über das Dramenwerk von Anton P. Cechov promoviert. Sie lebt heute als freischaffende Autorin in Berlin. Immer wieder widmet sie sich Frauenfiguren, so zum Beispiel in der Biographie „Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise“ oder „Armut im märkischen Sand. Die Frauen der Hohenzollern“.

Residenz Ansbach, Promenade 27

Information und Kartenvorverkauf:
Amt für Kultur und Tourismus, Stadthaus, Johann-Sebastian-Bach-Platz 1,
Telefon 0981-41243, e-mail: akut@ansbach.de.

Eine Veranstaltung im Rahmen der LesArt mit dem Frauenring Ansbach als Kooperationspartner

 

Dienstag, 19. November 2019, 19.30 Uhr

Gibt es eine Krise der Männlichkeit?

Vortrag zum Internationalen Männertag mit Prof. Dr. Rolf Pohl

Was ist eigentlich „Männlichkeit“ und wie wird sie hergestellt? Ist „Männlichkeit“ in der Krise? Ihre Erscheinungsformen unterliegen einem Wandel, der sich trotz aller geschlechterpolitischen Fortschritte nicht grundsätzlich geändert hat: die hierarchische, männlich bestimmte Kultur der Zweigeschlechtlichkeit. Auch der Kampf gegen die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt, das regelmäßige Scheitern der immer wieder aufkommenden Sexismus-Debatten, vor allem aber das unverändert große Ausmaß sexueller und sexualisierter Gewalt sind Ausdruck der hartnäckigen Aufrechterhaltung dieser grundlegenden Struktur geschlechtlicher Ungleichheit.

Stadtbücherei Ansbach, Karlsplatz 11 

Eintritt frei

Mehr Infos: Lisa-Marie Buntebarth, Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach
Telefon: 0981 51 343, e-mail: lisa-marie.buntebarth@ansbach.de

Eine Veranstaltung der Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach und des Frauenrings Ansbach im Rahmen des Kulturprogramms „RESPECT“.

 

 Dienstag, 10. Dezember 2019, 19 Uhr

Adventliches Beisammensein

Ein Frauenrings-Jahr mit interessanten Veranstaltungen geht zu Ende. Sie waren zum Teil mit großem Einsatz unserer Vorstandsfrauen verbunden. In der Vorweihnachtszeit wollen wir einfach nur gemütlich beisammen sein. Wie immer steht dabei der Austausch, insbesondere zu frauenpolitischen Fragen, im Mittelpunkt.
Wir werden gemeinsam italienisch essen und freuen uns, wenn es danach wieder Kostproben selbstgebackener Weihnachtsleckereien gibt. Eingeladen sind Mitglieder genauso wie Interessentinnen.

Piccolo Mondo
Der Italiener für Genießer(innen),
Ansbach, Büttenstraße 16

 Anmeldung: Erika Illig, Tel. 0981/64410

 

Samstag, 22. Februar 2020, 9.30 - 17 Uhr

Klimakrise als Chance zum Wandel
Impulse aus Naturspiritualität, Tiefenökologie und Weisheitstraditionen

Tagesseminar mit Erni Kutter

Die derzeitige Krise konfrontiert uns im tiefenökologischen Sinne mit Fragen nach unserem Welt- und Menschenbild, unserem Verhältnis zur Natur, zu den Grundwerten unserer Kultur und den Wurzeln unseres Seins. Der Zustand unseres Planeten und die weltweiten Klima- und Naturkatastrophen fordern Veränderungen unseres Lebensstils und eine andere Umweltpolitik.

Bei diesem Seminar geht es nicht um konkrete Aktionen, sondern wir suchen nach Antworten und Lösungsansätzen in den spirituellen Weisheitstraditionen unseres Kulturraums und dem Wissensschatz naturverbundener indigener Völker. Wir beschäftigen uns mit Hildegard von Bingen und ihrer Naturphilosophie und Kosmologie, in der die „Grüne Sophia“ und die „Heilige Grünkraft“ eine zentrale Bedeutung haben. Wir erinnern uns an Mythen und Sagen, die eine tiefe Verbundenheit mit ‚Gaia‘ bzw. ‚Mutter Erde‘ und ihren vernetzten Zyklen und jahreszeitlichen Rhythmen spiegeln. Wir lernen heutige Menschen und Initiativen kennen, die eine tiefenökologisch orientierte und weit über herkömmliche Umweltschutzprogramme hinausreichende Spiritualität, Denk- und Lebensweise praktizieren.

Impulsreferate, Erfahrungsaustausch, rituelle Elemente, einfache Tänze und Übungen werden uns helfen, die ökologische Krise als Chance zu begreifen, altes Wissen zu beleben, Zukunftsvisionen zu entwickeln und unsere Verbundenheit mit der Erde zu stärken.

Ansbach, Kunsthaus, Reitbahn 3

Unkostenbeitrag: 50 € inkl. Mittagsimbiss sowie Kaffee und Gebäck.
Frauenringsmitglieder 40 € .
Anmeldung bis 15. Februar: Juliane Brumberg, julianebrumberg(at)gmx.de, Tel. 0981/88571,

 

Sonntag, 8. März 2020, 19.30 Uhr

Internationaler Frauentag

Feminismus Revisited

Lesung und Gespräch mit Erica Fischer

Zwei Themenbereiche prägen das Leben von Erica Fischer: Die Frauenbewegung und ihre jüdischen Wurzeln. Obwohl sie nicht im jüdischen Glauben erzogen wurde, hat sie als Erwachsene entschieden, sich mit dem Schicksal ihrer jüdischen Vorfahren zu identifizieren. Bekannt wurde sie durch den Weltbestseller Aimée & Jaguar, die tragische Geschichte einer Frauenliebe unter dem Nationalsozialismus.
Im vergangenen Jahr erschien Erica Fischers jüngstes Buch Feminismus Revisited. Sie beschreibt darin ihre Erfahrungen in der Frauenbewegung der 1970er Jahre und setzt diese in Beziehung zu dem, was die jungen Feministinnen heute umtreibt. Anlässlich des Internationalen Frauentages wird sie von den Grundfragen ihres Lebens erzählen und einzelne Abschnitte aus ihrem Buch lesen.
Erica Fischer wurde 1943 als Tochter einer jüdischen Mutter in St. Albans bei London, wohin ihre Eltern emigriert waren, geboren. Sie wuchs in Wien auf und gehörte zu den Mitbegründerinnen der dortigen Frauenbewegung. Heute lebt sie als freie Journalistin, Autorin und Übersetzerin in Berlin.

Gotische Halle im Stadthaus
Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz

Eine Veranstaltung vom Frauenring Ansbach und der Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

 

Links:

beziehungsweise-weiterdenken 
Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen

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