Personal tools

Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Freitag, 8. März 2019, 19.30 Uhr

Internationaler Frauentag

Das Mädchen im Strom

Lesung und Gespräch mit Sabine Bode

Sabine Bode ist bekannt als Expertin auf dem Gebiet seelischer Kriegsfolgen. Anlässlich des Internationalen Frauentags wird sie zu einem anderen Thema aus ihrem ersten Roman 'Das Mädchen im Strom' lesen. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die eine gut situierte Kindheit in Mainz verlebt und sich dann als Jüdin gezwungen sieht, Deutschland zu verlassen. Mit gefälschten Papieren wird sie gefasst und kommt in Gestapo-Haft. Ihr gelingt die Flucht, aber sie ist nun nicht mehr das Mainzer Mädchen Gudrun, sondern die Flüchtende Judy: in der transsibirischen Eisenbahn und im Judenghetto von Shanghai. Sie überlebt den Krieg und beginnt ein neues Leben in England. Später kehrt sie in das kriegszerstörte Deutschland zurück und sucht den Kontakt zu geliebten und ungeliebten Menschen….

Die Romanfigur Gudrun Samuel ist eine starke Frau, die ihr Leben in bösen Zeiten selbst in die Hand genommen hat. Der Internationale Frauentag ist Anlass, sich mit ihr zu beschäftigen.

Gotische Halle im Stadthaus, Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz

Eine Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

 

Dienstag, 9. April 2019, ab 19 Uhr

Frauenstammtisch

Zu einem lockeren Stammtisch treffen wir uns im Hotel Bürgerpalais. Eingeladen sind alle Mitglieder und andere interessierte Frauen.

Hotel Bürger-Palais, Ansbach, Neustadt 48  

 

Mittwoch, 9. Mai 2019, 15 Uhr

Wir sind alle Töchter

Erzählcafé zum Muttertag

mit Gerlinde Albrecht, Stadtführerin in Ansbach; Juliane Brumberg, Journalistin und Historikerin, Mitglied des Team-Vorstands im Frauenring Ansbach; Lisa-Marie Buntebarth, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ansbach.

Nicht alle Frauen sind Mütter. Aber alle Frauen sind Tochter einer Mutter. Die Mutter ist die erste Frau im Leben eines Kindes. Als lernendes Kind sind wir von ihr abhängig und vertrauen ihr. Sie hat uns vorgelebt, wie wir uns in der Welt zurechtfinden können und sie hat uns die Sprache gelehrt, mit der wir uns in der Welt orientieren. Deshalb sind, egal, wie gut oder wie schlecht die Beziehung zur Mutter ist, ihre Erklärungen das Fundament des eigenen Weltverständnisses.

Um die Bedeutung der Mütter für das Verstehen der Welt sichtbar zu machen, laden wir seit vielen Jahren drei bekannte Ansbacherinnen ein, von ihren Müttern zu erzählen und davon, wie diese ihren Töchtern die Welt erklärt haben. 

Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Kunsthaus, Reitbahn 3,
Ansbach

 

Donnerstag, 16. Mai 2019, 19.30 Uhr

Die „Bibel in gerechter Sprache“

Gerechtigkeit gegenüber Frauen und jüdischen Menschen

mit Dr. Renate Jost, Professorin für Feministische Theologie und Genderforschung an der Augustana Hochschule Neuendettelsau

Die Bibel in gerechter Sprache ist eine christliche Übersetzung, die versucht aus dem christlich-jüdischen Dialog zu lernen. In den letzten Jahrzehnten ist in großer Breite aufgedeckt worden, wie sehr dieses auf jüdischem Boden entstanden Buch nicht nur gegenüber Frauen sondern auch antijüdisch und damit verzerrt gelesen und entsprechend übersetzt wurde.
In welcher Weise ist dies geschehen? Wie versuchen die Übersetzer_innen der Bibel in gerechter Sprache auch jüdischen Frauen und Männern gegenüber gerecht zu werden? Wie ist gerade dieser Aspekt in der nach ihrem Erscheinen heftigen Diskussion aufgenommen worden?
Welche Rolle spielen weitere Kriterien dieser Übersetzung, wie Gerechtigkeit gegenüber dem Text, soziale und Geschlechtergerechtigkeit?

Gemeindezentrum St. Gumbertus, Beringershof
Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz  5

Eine Veranstaltung vom Frauenring Ansbach im Rahmen
des Jubiläumsjahres zur Woche der Brüderlichkeit. 

 

Samstag, 20. Juli 2019

Was wäre Würzburg ohne Frauen?!

Sommerausflug

Bekannte und die weitgehend unbekannt gebliebenen Frauen aus Würzburg werden die Hauptpersonen des Rundgangs sein: Persönlichkeiten mit Unternehmerinnengeist und Ausdauer, mit Einfallsreichtum und Überlebenswillen; Frauen, die über Jahrhunderte hinweg an der Gestaltung und Entwicklung der Stadt mitgewirkt haben; Ohne die die zu 90 Prozent zerstörte Stadt vielleicht nie wieder aufgebaut worden wäre. Und ohne die Würzburg nicht das wäre, was es heute ist.
Anschließend an die Stadtführung sind im Gasthof Alter Kranen direkt am Main Plätze für uns reserviert.

Treffpunkt: 9 Uhr Bahnhof Ansbach
Rückkehr: 16.46 Uhr Bahnhof Ansbach

 

 

Links:

beziehungsweise-weiterdenken 
Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen

This is themeComment for Wink theme